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Presseinformationen zu Kiefergelenksfehlfunktionen
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Bei Rückenschmerz zum Zahnarzt
Beschwerden im Bereich von Kopf und Wirbelsäule resultieren oft aus Funktionsstörungen
des Kiefergelenks. Heilung verspricht die Korrektur der Bissverhältnisse durch speziell
angefertigte Schienen. Kaum ein Mensch, der nicht irgendwann von Gesichts- und
Kopfschmerzen, Ohrgeräuschen, Muskelverhärtungen oder Bandscheibenproblemen geplagt wird.
Spätestens wenn die Krankengymnastik keine Wirkung zeigt und der Orthopäde mit seinem
Latein am Ende ist, empfiehlt sich der Besuch beim Zahnarzt. Denn Kiefergelenk und
Wirbelsäule sind Teile eines empfindlichen Systems und beeinflussen sich gegenseitig.
In Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten und Orthopäden kann eine gezielte zahnärztliche
Therapie der Kiefergelenksdysfunktion endlich den lang ersehnten Durchbruch bringen.
Eines von zwei erfolgreichen Verfahren, die in Deutschland erst seit kurzer Zeit praktiziert
werden, ist die intraorale kraftabhängige Registration, kurz IPR. Hier werden per Computer
Ist- und Sollzustand des Kiefergelenks berechnet und eine entsprechende Schiene geformt,
die der Patient tagsüber konsequent tragen muss. So gelangen Kiefergelenk und Wirbelsäule
allmählich wieder in die richtige Position. Die Kosten für den hohen technischen
Erstaufwand und die zahlreichen folgenden Behandlungstermine werden jedoch nicht von den
gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Ebenfalls privat finanziert werden muss die Therapie mit der sogenannten Gelbschiene. Das
System des New Yorker Spezialisten Professor Harald Gelb funktioniert ähnlich wie eine
Zahnspange, bleibt allerdings unsichtbar. Durchschnittliche Tragedauer: Ca. ein halbes
Jahr, 24 Stunden täglich. Anders als bei IPR erfolgt die Diagnose bei diesem Verfahren
nicht mittels Computer, sondern manuell durch einen Applied Kinesiology Muskeltest.
Begleitet wird die Behandlung durch schmerzlindernde Bewegungstherapie, intraarticulare
Injektion, Kältebehandlung mit CO2 und Lymphdrainagen. Vorteil für den Patienten: Die
Methode ist ebenso effektiv wie IPR, allerdings erheblich billiger.
Für welche Technik man sich auch entscheidet, ist das Behandlungsziel erreicht, müssen
zum guten Schluss alle schiefen Zähne, schlecht sitzenden Kronen und überstehenden
Füllungen korrigiert werden. Damit Biss, Kiefergelenk und Wirbelsäule auch langfristig
im Gleichgewicht bleiben.
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